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Bewährte Technik, neues Konzept – Versa 7 SW

Mit der Versa 7 SW wird die Baureihe um eine Maschine erweitert, die bewährte Technik in einem neuen Gesamtkonzept vereint.

Die Versa SW verbindet Saatbettbereitung und Aussaat in einer durchdachten Kombination. Besonders unter schwierigen Bedingungen spielt die Maschine ihre Stärken aus und sorgt für eine gleichmäßige Saatbettbereitung und eine präzise Saatgutablage. Mit der neuen Versa 7 SW erweitert HORSCH sein Programm um eine Maschine, die bewährte Technik in einem neuen Gesamtkonzept vereint.
Die Arbeitsbreite von 7,20 m ist bereits aus der Pronto 7 DC bekannt und wurde gezielt gewählt: Sie bedeutet nicht nur ein Plus an Schlagkraft, sondern passt auch zur mittlerweile gängigen Spritzbreite von 36 m. Auch beim Tankvolumen geht die 7 SW einen Schritt weiter. Der neue 6.300-l-Doppeltank ermöglicht den Einsatz des bewährten Grain & Fertilizer Verfahrens (G&F), bei dem Saatgut und Dünger präzise und getrennt voneinander dosiert werden können.

Neues Konzept

Die bedeutendste Neuerung ist das Grundkonzept: Während die Versa 6 SW auf Multifunktionalität durch wechselbare Säschienen im 3-Punkt Anbau setzt, wurde die Versa 7 SW als eigenständiger Maschinenverbund aus Säwagen und Kreiselegge konstruiert. Der Säwagen verfügt über einen durchgehenden Reifenpacker. Die für eine Straßenfahrt notwendige optimale Gewichtsverteilung wird durch ein vollständig in die Kreiselegge integriertes Zusatzfahrwerk realisiert.
Nach wie vor sind in der Versa SW Reihe vier perfekt aufeinander abgestimmte Arbeitsbereiche untergebracht. Den Anfang macht der vorlaufende Reifenpacker, der das Maschinengewicht über die gesamte Breite verteilt und Fahrspuren reduziert. Dank großvolumiger Reifen wird der Bodendruck minimiert, was besonders unter feuchten Bedingungen von Vorteil ist. Es folgt die Kreiselegge, die für eine intensive Bodenbearbeitung und die notwendige Feinerde sorgt. Sie bereitet das Saatbett so auf, dass die nachfolgende Aussaat präzise erfolgen kann. Der nachlaufende Packer sorgt für die Rückverfestigung vor den Säscharen, ehe die TurboDisc Schare das Saatgut exakt ablegen.

Technik für Effizienz

Das Gebläse mit optionalem Ölkühler ist direkt in den Tank integriert. Je höher das Gebläse positioniert ist, desto weniger Schmutzpartikel werden angesaugt, was Serviceintervalle verlängert und Standzeiten deutlich erhöht. Der optionale Ölkühler stellt eine ideale Lösung beim Einsatz von mineralischem Dünger dar, denn die angesaugte Luft wird um einige Grad erwärmt und verhindert so das Verkleben des Düngers bei Tau und feuchten Aussaatbedingungen.
Die Versa 7 SW kombiniert bekannte Technikkomponenten in einem neuen Aufbau. Durch die Arbeitsbreite und das größere Tankvolumen wird die Effizienz gesteigert. Die durchdachte Abstimmung macht sie flexibel einsetzbar – auch unter wechselnden Bedingungen.

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