Smartes Maschinenmanagement – HorschConnect
#HORSCHtogether
Digitale Systeme werden in der Landwirtschaft immer wichtiger – gerade, wenn es um Effizienz, Planungssicherheit und transparente Abläufe geht. Nicolai Rosenqvist erklärt, wie er HorschConnect in der Praxis dafür einsetzt.
In Südschweden, auf dem 3.000 ha großen Ackerbaubetrieb Skabernäs, ist Effizienz tägliche Notwendigkeit. Auf den Feldern wird eine Vielzahl an Kulturen angebaut, darunter Weizen, Gerste, Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln, Erbsen und verschiedene Gräser.
Unterschiedlichste Bodenarten, von leichtem Sand bis zu schwerem Ton, große Distanzen zwischen den Flächen und wechselhafte Wetterlagen stellen den Betrieb regelmäßig vor logistische Herausforderungen. Um Maschinenflotte, Personal und Abläufe optimal zu koordinieren, setzt Betriebsleiter Nicolai Rosenqvist auf HorschConnect.
Alles im Blick
„In der Saison nutze ich HorschConnect jeden Tag – oft mehrmals täglich“, sagt der Landwirt. Über die App sieht er in Echtzeit, wo sich die beiden HORSCH Leeb Selbstfahrer befinden, wie viele Hektar sie bereits bearbeitet haben, welche Mengen sie ausbringen und wie hoch der Kraftstoffverbrauch ist. „Ich muss meine Fahrer nicht ständig anrufen, um nachzufragen, sondern ich sehe auf einen Blick, wo sie sind und wie weit sie sind. Das erleichtert die Tagesplanung enorm.“ Gerade mit Blick auf die Verteilung der Flächen – teils bis zu 30 km – ist die Verfügbarkeit von Einsatzdaten ein enormer Vorteil. „Ich schaue auf die Karte und kann sofort entscheiden, wo der nächste Auftrag beginnt. Das spart Zeit und macht uns flexibler.“

Doch HorschConnect ist nicht nur im Tagesgeschäft hilfreich. Auch im Nachgang liefert das System wertvolle Auswertungen: Spritzmengen, Arbeitszeiten, Hektarleistungen – alles wird automatisch dokumentiert. „Das hilft uns, die Wirtschaftlichkeit unserer Maßnahmen besser einzuschätzen. Wir sehen genau, was jede Maßnahme gekostet hat und wo wir noch optimieren können“, erklärt der Betriebsleiter.
Eine große Unterstützung in der Praxis ist die App HORSCH Control, mit der sich zentrale Maschinenfunktionen direkt vom Smartphone aus ansteuern lassen. So kann Nicolai Rosenqvist etwa beim Düsentest vor dem Spritzen bequem um die Maschine gehen und dabei einzelne Düsen ansteuern, ohne in die Kabine zurückzukehren. „Ich kann draußen kontrollieren, ob alle Düsen sauber arbeiten. Das erhöht die Einsatzsicherheit.“
Gezielt reagieren
Auch für den Service bieten digitale Tools einen echten Mehrwert. Servicemitarbeiter können aus der Ferne auf Diagnosedaten zugreifen, Fehlercodes auslesen und gezielt Rückschlüsse ziehen. „Das beschleunigt den Service enorm. Bei Problemen wird sofort reagiert“, so Nicolai Rosenqvist.

Mit sechs festangestellten Mitarbeitern und zusätzlicher saisonaler Unterstützung ist der Betrieb auf reibungslose Abläufe angewiesen. Digitale Lösungen wie HorschConnect schaffen die nötige Transparenz und machen Planung und Ausführung einfacher und effizienter. Für Nicolai ist klar: „Wer heute effizient arbeiten will, braucht digitale Systeme, die mitdenken.“ Die Digitalisierung wird auf dem schwedischen Betrieb nicht als Option, sondern als Chance verstanden. „Wir verfolgen kontinuierlich neue Technologien und versuchen, sie sinnvoll in unsere tägliche Arbeit zu integrieren, um effizienter zu arbeiten, aber auch, um bessere Ergebnisse auf unseren Flächen zu erzielen.“ Die Verbindung aus Echtzeitüberwachung, Fernzugriff, Analyse und automatischer Dokumentation bringt Transparenz und Struktur in den Betriebsalltag.