Digitale Unterstützung für den Alltag auf dem Feld – myField
Mit jeder neuen App wächst die digitale Vielfalt, doch in der Praxis wird es für Landwirte dadurch oft unübersichtlich. myField bündelt die wichtigsten Funktionen für den alltäglichen Gebrauch und macht sie schnell und unkompliziert nutzbar.

Digitale Tools sind aus der Landwirtschaft längst nicht mehr wegzudenken. Auch HORSCH hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Anwendungen entwickelt, wie zum Beispiel HORSCH Control oder HORSCH Assist. Jede dieser Apps erfüllt einen klaren Zweck, doch die wachsende App-Landschaft macht es für den Nutzer zunehmend unübersichtlich. Hinzu kommt, dass Landwirte auch Traktoren oder Erntetechnik einsetzen und dadurch zusätzlich mit weiteren Anwendungen arbeiten.
Um mehr Klarheit zu schaffen, bündelt HORSCH die ackerbaulich relevanten Funktionen künftig in einer zentralen App: myField. Während im Endkundenportal myHorsch langfristig Verwaltungsaufgaben wie Lizenzverlängerungen oder die Ersatzteilsuche ihren Platz finden, richtet myField den Fokus klar auf den täglichen Einsatz.
Die neue App verbindet einfache Bedienung mit praxisgerechten Funktionen, ist unkompliziert auf dem Smartphone nutzbar und für den Anwender somit jederzeit griffbereit. Denn die Praxis zeigt, dass die meisten Kunden operative Landwirte sind, die den Großteil ihrer Zeit auf dem Feld und nicht im Büro verbringen.
Klare Dokumentation
Ein wesentlicher Bestandteil von myField ist die Dokumentation. Arbeitsschritte wie Aussaat, Pflanzenschutz oder Düngung können mit wenigen Klicks direkt am Feld erfasst werden. Bei der Dokumentation wird dabei der Schlag in den Mittelpunkt gestellt. Mit dem Klick auf die Fläche sieht der Nutzer sofort den gesamten Verlauf aller Arbeitsschritte. Das erleichtert die Nachvollziehbarkeit, etwa wenn bei einer Kultur Auffälligkeiten auftreten und man gezielt prüfen möchte, welche Maßnahmen dort in der Saison erfolgt sind. Auch eine Aufgabenzuweisung an Mitarbeitende wird verfügbar sein. Diese erlaubt das Setzen von Fristen und ermöglicht es jederzeit, offene Aufgaben sowie den Prozessfortschritt im Blick zu behalten.
Darüber hinaus fließen bestehende Anwendungen in myField ein. Integriert wird neben den Telematikfunktionen von HorschConnect auch die HORSCH Assist App. Diese unterstützt bei der Auswahl des richtigen Rotors, der Dosierscheiben oder des SmartClip Dosiersystems sowie der Nachvollziehbarkeit von Fehlermeldungen.
Langfristig soll myField den Landwirt nicht nur bei der Erfassung, sondern auch bei der Nutzung seiner Daten unterstützen, damit dieser Entscheidungen auf dem Feld durch intelligente Daten einfacher treffen kann.
Intensive Testphase
Derzeit befindet sich ein erster Prototyp der App in der Testphase. Gemeinsam mit Landwirten wird geprüft, ob Bedienung und Abläufe praxistauglich sind. Im Fokus stehen einfache Strukturen, logische Bedienabfolgen und eine klare Nutzerführung. Erst wenn diese Anforderungen erfüllt sind, geht es in die finale Programmierung.
Auf der Agritechnica wird myField erstmals vorgestellt. An einer eigenen Station können Besucher erste Einblicke in den Prototyp gewinnen, aktiv mitdiskutieren und sich ein Bild davon machen, wie die Funktionen künftig in einer App zusammenlaufen.
Grundsätzlich soll myField für jeden zur Verfügung stehen. Kunden, deren Maschinen mit HorschConnect ausgestattet sind, profitieren dabei vom vollen Funktionsumfang. Entscheidend ist, dass myField den Alltag praxisgerecht unterstützt und Schritt für Schritt zu einem Werkzeug wird, das den digitalen Ackerbau übersichtlicher und einfacher macht.
Frederic Horsch (Leitung Digitalization)

„Mit myField entwickeln wir einen „Farm-Mate“ – den täglichen Begleiter für unsere Kunden.
Unser Ziel: Telemetriedaten intelligent nutzen, um Betriebe effizienter und nachhaltiger zu machen.
Der „Farm-Mate” erkennt Anomalien, erstellt automatische Auswertungen und vereinfacht so die Dokumentation. Er unterstützt bei agronomischen Fragestellungen ebenso wie bei technischen Themen rund um Maschinen. So bietet er Entscheidungssicherheit – sowohl im Arbeitsalltag auf dem Feld als auch bei der strategischen Planung und Analyse.”