Neue Baureihe, mehr Möglichkeiten - Cura 12 VT
Mit dem Cura VT erweitert HORSCH das Striegel-Portfolio um eine neue Baureihe, deren Schlüsselelemente der aktive Zinkeneinzug, eine verbesserte Gewichtsverteilung und eine überarbeitete Federkennlinie sind. Das Gerät bietet Landwirten dadurch mehr Flexibilität in sensiblen Kulturen bei der Stützradanordnung.
Auf der Agritechnica 2019 präsentierte HORSCH erstmals spezielle Technik für die mechanische Bestandespflege und brachte mit dem Cura einen Striegel auf den Markt, der seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und an die unterschiedlichen Anforderungen aus der Praxis angepasst wurde.
Die Anwendungsgebiete für den Cura sind vielfältig. Der Striegel kann sowohl zur leichten Saatbettbereitung vor der Aussaat als auch für das präzise Vorauflaufstriegeln sowie die Pflege in der Kultur zur mechanischen Unkrautbekämpfung eingesetzt werden. Durch seine robuste Konstruktion, die hohe Bodenfreiheit und die flexible Zinkendruckanpassung ist ein kulturschonendes Arbeiten auch in weiter entwickelten Beständen möglich

Basierend auf Erfahrungen
Rückmeldungen aus der Praxis und vielfältige Kundenwünsche der letzten Jahre flossen direkt in die Entwicklung ein. Entstanden ist daraus der neue Cura 12 VT, der neben dem Cura ST eine eigenständige Baureihe innerhalb des Cura Portfolios eröffnet und mit zusätzlichen technischen Funktionen ausgestattet ist. Der Cura 12 VT ist als robuste 3-Punkt Maschine konzipiert und aktuell in einer Arbeitsbreite von 12 m verfügbar. Weitere Arbeitsbreiten wie 13,5 m und 15 m werden nachgezogen. Bereits bei der Konstruktion wurde die technische Grundlage geschaffen, die VT-Baureihe künftig mit SectionControl sowie einem AutoDepth System für die automatische Tiefeneinstellung auszustatten.
Die Zinken des Cura VT sind einzeln angebunden und gefedert. Dadurch werden eine verbesserte Bodenanpassung und ein gleichbleibendes Arbeitsergebnis auch auf unebenen Flächen erreicht. Der Zinkendruck kann hydraulisch stufenlos eingestellt werden, wodurch sich für den Striegel eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten ergibt. Das VT in der Maschinenbezeichnung steht dabei für Variable Tine Lift, also den aktiven Zinkeneinzug, der die Einsatzmöglichkeiten in Bezug auf sektionsweises Ausheben und die Bedienfreundlichkeit deutlich erweitert. Der Zinkeneinzug ermöglicht zum einen mehr Bodenfreiheit beim Wenden, zum anderen lässt sich dadurch organisches Material, das sich unter widrigen Bedingungen im Zinkenfeld verfangen hat, leichter lösen.
Flexibilität bei der Stützradanordnung
Neben dem aktiven Zinkeneinzug unterscheidet sich der Cura VT auch durch mehr Flexibilität bei der Anordnung der Stützräder von den ST-Modellen. Das Ziel beim Cura 12 ST war, mit dem Gewicht möglichst nah am Traktor zu sein. Daher wurde die Anordnung der Stützräder entsprechend gewählt, dass diese hinter dem Traktor in der Spur laufen, um so möglichst nah am Zugfahrzeug zu sein. Beim Cura VT stehen dem Anwender nun zwei Optionen zur Verfügung: ein Aufbau ohne Stützräder in der Traktorspur oder die klassische Anordnung mit Stützrädern in der Spur. Diese Flexibilität wird durch einen neu konstruierten Rahmen ermöglicht. Optional wird bei den zusätzlichen Arbeitsbreiten ein Fahrwerk erhältlich sein, um auch große Arbeitsbreiten mit kleineren Traktoren fahren zu können.
Ergänzt wird das System durch eine überarbeitete Federkennlinie, wodurch ein Druckbereich von 300 g bis über 6 kg realisiert werden kann – für eine feinere Abstufung und einen höheren maximalen Zinkendruck. Dadurch lässt sich der Striegel noch präziser auf unterschiedliche Bodenverhältnisse und Kulturen einstellen.
Derzeit laufen intensive Praxistests mit dem Cura VT, die unter anderem die Standfestigkeit der neuen Technik und den erweiterten Funktionsumfang bewerten. Im Vergleich zur bewährten ST Baureihe stellt der Cura VT die nächste Entwicklungsstufe im Striegel-Portfolio von HORSCH dar – konsequent weiterentwickelt auf Basis umfassender Erfahrungen und der Anforderungen der Kunden.