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Zuverlässige Technik für anspruchsvolle Bedingungen – Leeb VL

#HORSCHtogether

Auf dem Familienbetrieb von Joe Sierens im südlichen Manitoba, Kanada, trifft die Technik des Leeb VL auf anspruchsvolle Bedingungen.

Auf rund 2.200 Acres (890 ha) produziert Joe Sierens mit seiner Familie unter anderem Saatgut für Weizen, Gerste, Hafer, Erbsen und Soja. Um Qualität und Erträge zu sichern, setzt er beim Pflanzenschutz seit Jahren auf den HORSCH Leeb VL.

Herausforderungen und Motivation

„Das Wetter ist unsere größte Herausforderung“, bringt es Joe Sierens auf den Punkt. Immer häufiger sieht er sich mit Extremen konfrontiert: starke Winde, punktueller Starkregen, anhaltende Trockenperioden. Zugleich steigen die Anforderungen an Pflanzenschutz, Dokumentation und Schlagkraft. „Wir produzieren Saatgut. Da können wir uns keine Fehler leisten“, sagt Sierens.

Fünf Überfahrten pro Jahr, je nach Kultur, sind auf dem Betrieb keine Seltenheit. Dabei kommt es auf jedes Detail an. Und genau hier überzeugt der Leeb VL. Besonders die aktive Gestängesteuerung BoomControl hat es Sierens angetan: „Die Sensoren schauen voraus, nicht direkt nach unten – das macht einen riesigen Unterschied in unebenem Gelände.“ Auch bei starkem Wind, wie er in Manitoba häufig herrscht, hält das Gestänge den Abstand zur Fläche stabil. Das reduziert Abdrift und erhöht die Applikationsgenauigkeit. „Wenn man keine gute Benetzung erreicht, erzielt man keine Wirkung. Ganz einfach.“
Die hohe Bodenfreiheit von bis zu zwei Metern ist für Sierens ebenso ein Schlüsselfaktor: „Unsere Rapsbestände können sehr hoch werden. Viele Spritzen haben nicht genug Bodenfreiheit, sodass die Rapspflanzen unten anschlagen. Der Leeb VL läuft einfach darüber. Das ist Gold wert.“

Zuverlässige Technik

Doch nicht nur in puncto Bodenfreiheit überzeugt der Leeb VL. Auch weitere Details machen im täglichen Einsatz einen Unterschied, wie zum Beispiel die Reinigung: „Wir produzieren Saatgut – da muss die Spritze jeden Abend sauber sein. Die Reinigung läuft dabei automatisiert.“ Dafür sorgt die kontinuierliche Innenreinigung (CCS) – ein innovativer Wasserkreislauf, der die Reinigung vereinfacht. Für den Landwirt ist die schnelle, gründliche und vor allem sichere Reinigung ein echter Vorteil.
Der Betrieb fährt einen Leeb VL mit 6.000 l Tankvolumen. Mittlerweile sind auch 8.000 l möglich, was in Kombination mit bis zu zwei Metern Bodenfreiheit ein absolutes Highlight am Markt ist. Dank der Vierradlenkung und der kompakten Bauweise meistert die Maschine auch enge Wendemanöver auf kleineren Schlägen. Die Leeb Selbstfahrer erhielten zudem ein Kabinenupdate, das für mehr Komfort bei intensiven Einsätzen sorgt und durch ein modernes und funktionales Design überzeugt. Armlehne und Joystick wurden speziell für Pflanzenschutzanwendungen angepasst.

Mittlerweile haben diese Vorteile Joe Sierens vollends überzeugt, auch wenn er vor der Entscheidung für den VL skeptisch war: „Ich wollte sogar eine Rückgabeoption – jetzt würde ich ihn nicht mehr hergeben und mittlerweile läuft mein vierter Leeb Selbstfahrer. Ich denke, wir müssen mit der Technik Schritt halten. Sie verändert sich ständig. Und mit neuer Technik kommen Verbesserungen. Man muss einfach dranbleiben. Es gibt Kosten, um auf dem neuesten Stand zu bleiben – aber es gibt auch Kosten, wenn man es nicht tut“, so der Landwirt.
Auf dem kanadischen Betrieb ist der Leeb VL mittlerweile zur unverzichtbaren Maschine geworden, die auch unter schwierigen Bedingungen eine exakte Applikation sicherstellt und die höchsten Qualitätsanforderungen in der Saatgutproduktion erfüllt. Präzision und einfache Bedienung machen ihn zu einer zuverlässigen Lösung für seine Anforderungen.

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