Home » Ausgabe 31-2025 » Aktuelles » Rückblick Agritechnica 2025

Rückblick Agritechnica 2025

Die Agritechnica 2025 demonstrierte eindrucksvoll ihre internationale Strahlkraft. HORSCH nutzte die Messe nicht nur für die Präsentation von Innovationen und Technik, sondern vor allem für den persönlichen Austausch mit den Besuchern.

Auch in diesem Jahr zeigte die Agritechnica, welchen Stellen­wert sie in der Branche hat. Mit 476.000 Besuchern aus 171 Ländern sowie 2.849 Ausstellern aus 52 Nationen war die Messe international und thematisch breit aufgestellt. Der zunehmend internationale Charakter zeigte sich an allen Tagen: Fachbesucher aus den unterschied­lichsten Nationen nutzten die Gelegenheit, sich über neueste Techniken, Entwicklungen im Ackerbau und digitale Lösungen zu informieren.

International geprägt

Auch am HORSCH Stand spiegelte sich das wider. Besucher aus vielen Ländern suchten gezielt das Gespräch über Innovationen, regionale Heraus­forderungen und künftige Entwicklungen. Um diesen markt­spezifischen Austausch zu ermöglichen, war das Standteam bewusst entsprechend aufgestellt – ein Ansatz, der von vielen Gästen positiv hervorgehoben wurde.
Rund 200 Mitarbeitende und Vertriebs­partner waren während der gesamten Messe am Stand präsent. Das starke Team­gefüge prägte dabei nicht nur den Messe­alltag, sondern bereits die Planungs­phase sowie Auf- und Abbau, und sorgte für einen reibungs­losen Ablauf und dafür, dass sich die Besucher wohlfühlten.
An drei Abenden stand der ungezwungene Austausch im Mittelpunkt: Ein internationaler Stand­abend, ein ukrainischer Stand­abend sowie die HORSCH AgriNight für junge Landwirte boten dafür den Rahmen.

Technikvielfalt und Neuheiten

Auf einer Standfläche von 2.881 m² präsentierte HORSCH 31 Maschinen und Innovationen. Besonders geschätzt wurden von den Besuchern die große Bandbreite der gezeigten Produkte über alle Bereiche hinweg und die Möglichkeit, sich zu allen relevanten Themen mit den passenden Ansprech­partnern auszutauschen.

In der Sätechnik stand die zunehmende Verbreitung von AutoForce in der Scheiben­sätechnik im Mittel­punkt, unter anderem gezeigt an der neuen Pronto 9 DC. In der Einzel­korn­technik rückte die höhere Flexibilität für unterschied­liche Kulturen in den Fokus; mit OptiClose und OptiClean wurden weitere Entwicklungs­schritte vorgestellt. In der Boden­bearbeitung reichte das Spektrum vom neuen Universal­grubber Fortis LT bis hin zu neuer Technik im 3-Punkt-Segment mit dem Tiger SL. Erstmalig auf dem HORSCH Stand vertreten war mit dem HORSCH Pirk 20 MP ein Rückewagen, der für Aufsehen sorgte und großes Interesse hervorrief. In Halle 26, am Gemeinschafts­stand mit dem italienischen Kran­hersteller Icarbazzoli, war zudem ein Pirk 16 MP ausgestellt.
Die Innovations­kraft im Bereich Pflanzen­schutz wurde mit der von der DLG verliehenen Silber­medaille für das proaktive BoomControl unterstrichen. Das System stellt eine Weiter­entwicklung der bewährten aktiven Gestänge­führung dar und hebt diese auf das nächste Level (siehe Artikel proaktives BoomControl). Die Funktions­weise wurde von den Fach­besuchern intensiv nach­gefragt und diskutiert.
Auch der deutsche Bundes­landwirt­schafts­minister Alois Rainer besuchte den HORSCH Stand für einen kurzen Austausch und um sich über Innovationen zu informieren.

Digitale Impulse: Touch Smart Efficiency

Gemäß dem Motto der Agritechnica „Touch Smart Efficiency“ wurde großes Augenmerk auf digitale Lösungen gelegt. Die Intelligence Walls am Stand ermöglichten einen anschaulichen Überblick über den Produkt­bereich. Besucherinnen und Besucher konnten die Anwendungen direkt ausprobieren und sich über Einsatz­möglich­keiten in der Praxis informieren.
Besonders im Fokus stand myField. Die neue App bündelt die wichtigsten Funktionen für den all­täglichen Gebrauch und macht sie schnell und unkompliziert nutzbar und stellt dadurch eine praxis­gerechte Unterstützung für Landwirte dar.
Ein zentraler Hingucker am Stand war das HORSCH Studio, direkt über dem myField Bereich platziert, mit einem Blick über den gesamten Stand. In diesem ausgebauten Container wurde eine Vielzahl von spannenden Talks mit verschiedenen Gästen aus sieben Märkten aufgezeichnet (mehr dazu hier). Die Themen waren viel­fältig und reichten von aktuellen Heraus­forderungen mit Nässe und Trocken­heit über unterschied­liche Säverfahren am Betrieb bis hin zu Liquidität oder Digitalisierung. Die Inhalte werden nach und nach auf den HORSCH Kanälen zur Verfügung gestellt.

Auch die Auszubildenden übernahmen eine wichtige Rolle am Stand. So betreuten über die Woche hinweg Azubis aller deutschen Standorte den „Hau den Lukas“. Bei dieser Attraktion konnten die Messe­besucher ihre Kraft unter Beweis stellen. Bereits im Vorfeld der Messe kümmerte sich ein Team um die Optimierung der Funktions­weise des Geräts. Auch das Verteilen von HORSCH Klebe­tattoos mit verschiedenen Motiven zählte zu ihren Aufgaben.

Plattform für Zukunftsthemen

Insgesamt wurde die Agritechnica 2025 als sehr positive Messe wahr­genommen. Zahlreiche Gespräche mit Landwirten, Händlern und interna­tionalen Gästen zeigten, dass das Interesse an technischen Innovationen und digitalen Lösungen stark ist und der Blick trotz zahlreicher Heraus­forderungen positiv nach vorne gerichtet ist. Die Messe bot eine hervorragende Plattform, um mit progressiven Kunden über die Zukunft der Landwirtschaft zu sprechen und Perspektiven zu diskutieren, wohin die Entwicklung in den kommenden Jahren gehen wird. Neben der Präsentation von Maschinen und Innovationen stand vor allem dieser Austausch im Mittelpunkt.